Mähroboter

Liebe Gartenbesitzer,

nun ist sie wieder da, die arbeitsintensive Zeit im Garten. Alles blüht und grünt, einfach herrlich. Und der Rasen wächst fröhlich vor sich hin. Heutzutage hat die Technik auch viele Hilfen für den emsigen Gärtner anzubieten. Ob diese allerdings wirklich immer sinnvoll sind, das sei dahin gestellt.

Gepriesen wird zur Zeit Rasenroboter – immer eine gepflegte Fläche, kein Aufwand und super Ergebnisse ohne Schweiß. Nicht laut, keine Abgase! Fantastisch!!!

Wirklich?

Testen Sie Ihren Mähroboter. Stopfen Sie eine Socke aus und legen sie diese flach dem Gerät in den Weg. Bleibt er bei einem solchen Leichtgewicht stehen?

Jeder verantwortungsvolle Gartenbesitzer sollte beim Einsatz moderner Gartentechnik auf Sicherheit achten. Diese 3 schnellen Klingen können schon tagsüber Kind und Haustier schwer verletzen, aber auch andere Lebewesen sind in Gefahr. Vor allem aber in den Abendstunden, in der Nacht und zur frühen Morgenzeit kann viel passieren! Da sind Kröten,  Frösche und anderes Kleingetier im feuchten Gras unterwegs. Vor allem gefährdet sind Igel. Sie ziehen sich  bei Gefahr zusammen und bleiben reglos liegen. Das wird ihnen zum Verhängnis. Es gibt inzwischen Tiere mit schwersten Verletzungen, oft mit Todesfolge. Da  werden beispielsweise Igel skalpiert, die Wirbelsäule verletzt, Pfoten abgeschnitten. Amphibien sind bei der Nahrungsaufnahme langsam. Eine verletze, aufgetrennte Schlange stirbt qualvoll.

Auch Insekten werden zu Opfern.

Fazit: Überprüfen Sie bitte, ob Ihr Gerät tatsächlich bei kleineren Hindernissen stehenbleibt.

Suchen Sie ein Zeitfenster am hellen Tage zum Mähen und lassen Sie das Gerät niemals unbeaufsichtigt laufen.  Vielleicht entscheiden Sie sich für ein etwas lauteres, schwereres Gerät. Die Geräusche und Vibrationen warnen die Tiere. Auch ein Bodenabstand der Klingen von 4, 5 cm oder weniger ist hilfreich.  Blühinseln auf dem Rasen helfen Insekten und bieten Rückzugsraum für andere kleine Lebewesen.

Einen schönen Sommer wünscht Ihnen ganz herzlich

Regina Schwarz

Achtung! Die folgenden Bilder sind nichts für schwache Nerven!

Beide Tiere haben überlebt – mit Folgen für ihr weiteres Leben!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.