Menschen in Kienwerder: Peter Ernst

Auf unserer Website wollen wir unseren liebenswerten Ortsteil mit seinem Charme möglichst vielen Mitmenschen näherbringen. In loser Reihenfolge sollen deshalb auch Kienwerderaner zu Wort kommen, sich und ihr Leben hier in diesem Ortsteil vorstellen. Dies soll einem guten nachbarschaftlichen Miteinander dienen!

Wer ist Peter Ernst?

Peter Ernst (88) arbeitete als Entwickler im ehemaligen Institut für Halbleitertechnik, später dann VEB Gleichrichterwerk Stahnsdorf

Bekannt wurde er durch sein jahrzehntelanges Engagement für den Natur- und Umweltschutz in der Region!  Hier nun einige Beispiele für sein Engagement: er war Naturschutzhelfer, Naturschutzbeauftragter des Landkreises Potsdam-Mittelmark, Forstschutzhelfer, Mitglied des Kreisnaturschutzaktivs, Mitbegründer der Arbeitsgruppe „Sozialistische Landeskultur und Naturschutz im VEB Mikroelektronik Stahnsdorf“, stellvertretender Vorsitzender des Kreisnaturschutzbeirates, Mitglied des Landessprecherrats der Grünen Liga, Vertreter im Umweltbeirat des Landes Brandenburg.

Auf Grund seines Engagements konnte er auch etliche Erfolge verbuchen, hierzu zählen die Ausweisung der Parforceheide als Landschaftsschutzgebiet, der Erhalt des Güterfelder Haussees und die zivile Nutzung des ehemaligen Truppenübungsplatzes in Güterfelde

Auch im schon fortgeschrittenen Alter engagiert Peter Ernst sich noch in der lokalen Politik und in der Bewahrung des kulturellen Erbes seiner Heimat. Beispiele hierfür sind die Tätigkeit als sachkundiger Bürger im Ausschuss für Bauen, Umwelt und Verkehr der Stahnsdorfer Gemeindevertretung, seine Mitgliedschaft im Stahnsdorfer Heimatverein, in der Jagdschloss Stern-Parforceheide e.V, der Pücklergesellschaft und der Interessengemeinschaft Teltowkanalaue.

Für seinen vielfältigen Einsatz erhielt er auch offizielle Ehrungen, u.a. ist er Träger des Umweltpreises des Landes Brandenburg 2007 und Ehrennadelträger der Gemeinde Stahnsdorf im Jahre 2014.

Seit wann wohnen Sie in Kienwerder?

Ich wurde beinahe in Gütergotz geboren, aber da das neue Haus im Jägersteig noch nicht ganz trocken war, erfolgte die Geburt in Potsdam – sehr zu meinem späteren Bedauern. Ich wohne schon mein ganzes Leben lang in Kienwerder.

Was war, was ist Ihnen wichtig?

In und mit der Natur leben zu können.

Was vermisst Sie?

Die Nachbarschaft hat sich verändert. Ich vermisse das freundschaftliche Nachbarschaftsverhältnis, den Austausch, die gegenseitige Besuche und Hilfeangebote.

Wie hat sich Kienwerder entwickelt, seit Sie hier wohnen?

Mehr Menschen sind nach Kienwerder gezogen. Die Einstellung der Menschen zu ihren Gärten hat sich geändert. Früher wurden die Vorgärten bepflanzt, damit sie ein angenehmes Bild ergeben –  auch zur Freude der Passanten. Heute verwenden die Menschen zu viele Steine und die Gärten werden uneinsehbar gemacht.

Wie beurteilen Sie die Wohnsituation in Kienwerder für junge und alte Menschen?

Für mich hat sich die Situation verbessert. Ich habe einen Gasanschluss, der mein Leben erleichtert. In der Nähe befindet sich eine Bushaltestelle, es gibt Fahrdienste und Taxis, die ich nutzen kann. Die Einkaufsmöglichkeiten, die ich brauche, sind für mich gut erreichbar.

Welche Wünsche haben Sie für die Zukunft Kienwerders?

Es sollen mehr Menschen nach Kienwerder ziehen, die gezielt eine grüne und individuelle Wohnsituation suchen. Kienwerder soll weiterhin engen Kontakt zu Güterfelde bewahren. Kienwerder, Güterfelde und Stahnsdorf sollen „grüne Orte“ bleiben.

Eine Antwort auf „Menschen in Kienwerder: Peter Ernst“

  1. Hallo Herr Ernst!
    Schön, wie sie sich für die Umwelt und die Rückführung unserer Kunst ( Einstein) einsetzten!Leider weiß ich , das die Geschichte des Besitzers des greenparks so nicht stimmt!!!Der „ehrenwerte“ Hr. Streletzki ordnete damals seinen Leitern im Park ( Dieter Nidzial, Monika Valentin)an, von seinen Leuten den Einstein nachts zu demontieren!!! So ist die Wahrheit…….das weiß ich von einer Aussage des Herren Niedzial!!!
    Desweiteren wurden im Bereich links neben dem toom Markt schwere Umweltsünden mit Säure usw begangen, für die der Betreiber des Parks hoffentlich zur Verantwortung gezogen würd!!!Das sollte Die Umweltbehörde prüfen, um weitere Schäden der Umwelt zu vermeiden!Ich kann nicht verstehen, wie solche Umweltverbrecher solang unentdeckt davonkommen, nur weil sie viel Geld haben!!!

    Ich wollte nur , das Sie wissen, Sie bei Einstein recht hatten!! Mfg

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